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BIOGRAPHIE

Ernst Hannawald, geboren am 20. Oktober 1959 in Haidholzen, kam mit 17 Jahren eher zufällig zur Schauspielerei: Der Regisseur Wolfgang Petersen entdeckte das Talent des Teenagers und besetzte ihn an der Seite von Jürgen Prochnow in einer Hauptrolle von "Die Konsequenz" (1977). Das schwule Liebesdrama über die Beziehung eines erwachsenen Mannes mit einem 16-Jährigen, der daraufhin in ein Erziehungsheim kommt, feierte bei den Hofer Filmtagen Premiere. Der Film erhielt sehr positive Kritiken und wurde mehrfach preisgekrönt. Trotzdem weigerte der Bayerische Rundfunk sich Ende 1977, "Die Konsequenz" im Fernsehen auszustrahlen.

Im Jahr darauf hatte Hannawald eine Hauptrolle als jugendlicher Arbeitsloser in dem Sozialdrama "Die Faust in der Tasche" (1978). Außerdem gehörte er in einer kleineren Rolle als Halbstarker zum Ensemble von Luigi Comencinis bitterböser Gesellschaftssatire "Stau" (IT/FR/DE/ES 1979) und spielte eine Nebenrolle als jugendlicher Delinquent in Norbert Kückelmanns preisgekröntem Sozialdrama "Die letzten Jahre der Kindheit" (1979).

Ab den achtziger Jahren wirkte Hannawald in einer Vielzahl an Fernsehproduktionen mit. Eine Hauptrolle hatte er an der Seite von Toni Berger in Franz Xaver Bogners Serie "Zeit genug" (1982), als junger Mann aus der bayerischen Provinz, der in München eine Ausbildung beginnt. Mit Berger und Bogner drehte er unter anderem auch die Serie "Zur Freiheit" (1987-88), eine im Münchner Großmarktmilieu angesiedelte Sozialstudie. Der Regisseur Rainer Wolffhardt besetzte Ernst Hannawald, neben Christine Neubauer, in einer Hauptrolle im Fernsehmehrteiler "Mali" (1997). Daneben hatte Hannawald zahlreiche Gastrollen in Serien wie "Der Fahnder" (1990), "Derrick" (1991)  und "Die Rosenheim-Cops" (2002/2005). Im Jahr 2002 erschien seine Autobiographie "Das Leben ist kein Film".

2007 spielte er, neben Manuel Cortez und Julia Heinze, in einer Hauptrolle einen mysteriösen Aussteiger auf Sardinien in dem Drama "Das sardonische Lächeln“ (Kamera: Rodger Hinrichs, Buch und Regie: Tilo Koch). Der Regisseur Ed Herzog besetzte Hannawald an der Seite von Sebastian Bezzel in einer Hauptrolle als Mordverdächtigen in der erfolgreichen bayerischen Krimikomödie "Dampfnudelblues" (2013). Danach wirkte Hannawald in einer Folge der Krimiserie "München 7" (2015) mit, erneut mit Franz Xaver Bogner als Regisseur.

Neben der Schauspielerei arbeitet Ernst Hannawald als Autor von Drehbüchern und Büchern. Im Herbst 2018 erscheint im Giger Verlag sein neues Buch.

 

>> ZUR FILMOPGRAHIE

AUTOBIOGRAPHIE

Ernst Hannawald - Das Leben ist kein Film (Giger Verlag)Ernst Hannawald - Das Leben ist kein Film (Giger Verlag)

Der Verlag Giger schreibt hierzu folgendes:

 

Eine erschütternd ehrliche und offene Autobiographie
Die Autobiographie des begabten und innerlich gereiften Schauspielers Ernst Hannawald ist ein erschütternd ehrlicher Bericht, der das Drehbuch zu einem Hollywoodfilm liefern könnte. Aber sein Leben ist kein Film, sondern pure Realität. Ernst Hannawald erzählt zum ersten Mal die schlimmen Jahre seiner Kindheit bis hin zu dem Tag, als er mit 17 Jahren von Hollywoodregisseur Wolfgang Petersen für den preisgekrönten Kinofilm "Die Konsequenz" entdeckt wurde. Eine beispiellose Filmkarriere begann. Er wirkte in über 120 Filmen und Serien mit (u.a. Tatort, Derrick, Zur Freiheit, Mali) Er war ganz oben, hatte es geschafft. Doch dann holte ihn das Schicksal wieder ein. Ein schrecklicher Autounfall war der Beginn eines vernichtenden Strudels, der ihn immer tiefer hinabzog, in die Drogensucht, ins berufliche Aus, bis er schliesslich in einer Verzweiflungstat endete. Nur seine starke Persönlichkeit, seine erwachte Spiritualität durch die Begegnung mit dem Buddhismus und die Liebe einer Frau liessen Ernst Hannawald überleben - und neu beginnen.

Ein Buch, das auffordert, den Glauben an sich selbst nie zu verlieren. 

 


 

u. a. HIER ERHÄLTLICH:

       


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ZAV Künstlervermittlung München Film/Fernsehen

Kapuzinerstrasse 26

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